Brandschutz im Dachgeschoß

Viele Haubesitzer wollen den ungenutzen Wohnraum unterm Dach ausbauen, denn diese Wohnflächen sind beliebt und bieten vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten.

Doch es gibt einiges beim Dachausbau zu beachten, denn der Hausbesitzer ist für den Brandschutz selbst veranwortlich.

Was ist Brandschutz ?

 

Unter Brandschutz versteht man nicht das Verhindern von Bränden, sondern den Schutz der Bewohner eines Hauses. Im Brandfall sollen die Bewohner sich unverletzt ins Freie retten können.

 

Die Anforderungen an den Brandschutz in Deutschland werden u.a. auch in der Muster­bauordnung MBO ( Basis für die Landes­bauordnungen) und der VOB ( Verdingungs- ordnung für Bauleistungen ).
Auch im Grundgesetz wird, z. B. das " Recht auf Leben und körperliche Unver­sehr­theit " gefordert.

Was ist eine Rauchabzugsanlage ?

Rauch- und Wärmeabzugsan­lagen (RWA) durch z.B. Dachfenster oder Lichtkuppeln im Treppenhaus, halten Fluchtwege durch die Ableitung von Rauch und Hitze frei.

Der schnelle Zugang für die Feuerwehr und die Löschung von Bränden wird hierdurch ermöglicht. So kann das Gebäude durch schnelle Löschung geschützt werden.

 

Durch RWA-Anlagen werden auch giftige Brandgase abgeleitet, so können sich die Bewohner selbst ins Freie retten.

Was muß man als Hausbesitzer

beachten ?

 

Der Betreiber/ Hausbesitzer hat eine dauerhafte Funktionstüchtigkeit von Rauchabzug­sanlagen, durch eine regelmäßige und fachgerechte Wartung und Pflege sicher zu stellen

 

Unterlassene Wartungen können zum Verlust des Versicherungsschutzes führen und haben zivil- und straf­recht­liche Konsequenzen.

Deshalb sollten RWA- Anlagen nur von Fachfirmen nachweisbar eingebaut, angeschlossen und gewartet werden.

 

Was ist ein zweiter Rettungsweg ?

 

Die HBO ( Hessische Bauordnung ) fordert in § 13 Punkt 3: " Für Nutzungseinheiten mit mindestens einem Aufenthaltsraum, wie Wohnungen, Praxen, selbstständige Betriebsstätten, müssen in jedem Geschoss mindestens zwei voneinander unabhängige Rettungswege vorhanden sein....".

 

Im Dachwohnungen kann dies oft durch den Einbau ein zusätzlichen Notausstiegsfenster mit Rettungskorb auf der Dachfläche erfolgen.

In Frankfurt/ Main ist als 2. Rettungsweg auch ein VELUX CABRIO- Dachfenster zulässig (zusätzliche Auflagen sind möglich ).

 

Grundsätzlich gilt:

Beim Ausbau des Dachgeschoßes sind die örtlichen Auflagen des Bauamtes zwingend zu beachten und umzusetzen. Genaue Informationen erteilen die orstansässigen Behörden.

 

Planen auch Sie einen Dachausbau und benötigen eine RWA- Anlage und Notausstiegsfenster ? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Es können zusätzliche Auflagen möglich sein.

Der Hausbesitzer ist für die Einhaltung der örtlichen Auflagen/ Bauordnung selbst verantwortlich.

F. Bernhardt Bedachung- Gerüstbau GmbH
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First published April 29/ 2011 Last Update Sept. 20 / 2017

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